Mit der Frage WAS wird dokumentiert, was durch die Gemeindevertretung beantragt wurde — daneben sammelt WAS auch, was Bürger, Vereine und Beiräte vorschlagen, ohne dass daraus bisher ein Antrag geworden wäre.
Mit der Frage WIE wird dokumentiert, welche verschiedenen Beratungen und Entscheidungen ein Antrag der Gemeindevertretung durchlaufen hat. Dazu gehört auch die Umsetzungsphase durch den Gemeindevorstand mit der Bürgermeisterin und der Gemeindeverwaltung.
Diese Dokumentation von WAS und WIE ist für einen Bürger der Gemeinde, der Orientierung sucht, möglicherweise zu wenig.
Die Dokumentation von WAS und WIE beschreibt das Gestern — wer was wie veranlasst hat. Aber nicht das Morgen.
So bleiben Fragen offen
Ganz allgemein: Was folgt aus den bisherigen Beschlüssen für eine mögliche Zukunft?
Im Einzelnen:
- Welche heute schon erkennbaren Herausforderungen der Zukunft kommen in den bisherigen Beschlüssen nicht vor?
- Welche Nachteile drohen möglicherweise der Gemeinde?
- Welche realen Vorteile erscheinen möglich?
- Welche der Herausforderungen kann die Gemeinde alleine stemmen?
- Für welche braucht sie möglicherweise eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden?
- Und einiges mehr.
Diese Fragen sind nicht einfach. Es ist offen, ob man sie überhaupt befriedigend beantworten kann. Doch wenn die Gemeinde keine guten Antworten findet, steuert sie möglicherweise in Problemzonen, die viele Nachteile mit sich bringen könnten.
Trotz dieser Schwierigkeiten wird hier versucht, einige Bestandteile dieser Fragen und möglicher Antworten zu identifizieren und zu benennen — um damit Anstöße zu geben, die vielleicht helfen, die möglichen Herausforderungen der Zukunft besser zu erkennen.